Naturnahes Gärtnern: Wiese oder Rasen

Es ist warm nach langer Kälte, Tatendrang und schwäbischer Ordnungsgeist wollen zusammenwirken. Der Rasen soll ohne Unkraut und Moos sein, also kurz mal vertikutieren, vielleicht einiges ausstechen, düngen, neu sähenů.Aber Haaaaalt!
Erst mal wachsam schauen, dann werden Sie entdecken: Kleine Braunelle, ein paar Veilchen, Gänseblümchen, wilde Primeln und Scharbockskraut blühen schon, Vergissmeinnicht, Wiesenschaumkraut, die ersten zarten Blätter einer Schafgarbe wollen sich entfalten. Und das soll jetzt alles weg, "Unkraut"?
Bitte nicht oder nicht überall! Sie freuen sich doch sicher auch über die ersten Bienen und Hummeln und die brauchen jetzt dringend Nahrung, auch in Ihrem Garten! Und hat sich das schwäbische Auge erst umgewöhnt, dann ist es auch für den menschlichen Betrachter schön, so eine Blumenwiese zu haben.
Vielleicht sagen Sie jetzt: "Bei mir wächst sowas nicht." Dann hat das den Grund, dass Sie zu oft zu viel gemacht haben, vor allem zu oft gemäht. Bitte warten Sie noch mit dem Mähen! Sonst haben Wildkräuter keine Chance.

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